Unterstützende Massnahmen

Die unterstützenden Massnahmen lassen sich in folgende Bereiche aufteilen:

Darmpflege

Bewegung

Kälte

Vitalstoffe

 

 

Darmpflege


Nur selten liest man etwas über den Stuhlgang selbst. Stuhlgang ist ein Tabuthema und es ist unangenehm drüber zu sprechen. Wir sollten es trotzdem tun, denn das Thema ist sehr wichtig für unsere Gesundheit.

Ein Völlegefühl entsteht sehr leicht, wenn sich der Dickdarm nicht zeitgerecht und mengenmässig ausreichend entleert hat. Bereits nur jeden zweiten Tag Stuhlgang zu haben ist zu selten. Die Farbe des Stuhls ist normalerweise hellbraun. Mit nur sehr seltenen Ausnahmen entleert sich der Dickdarm täglich ein- bis zweimal ohne Mühe und ohne viel Gas.

Tipps für den entspannten Stuhlgang:
Lassen Sie sich Zeit für den Toilettengang. Der Darm ist ein sich langsam bewegendes Organ. Man sollte nach dem Frühstück etwa zehn bis fünfzehn Minuten einplanen.

 

Damit der Stuhl weich sein kann:

  • Morgens ein grosses Glas bis eineinhalb Liter trinken, zum Beispiel warmes Wasser mit CurSun+ (Kurkuma-Vitamin D-Resveratrol- Konzentrat)
  • F.X.-Balance Morgen-Tee
  • Konzentrierten Ingwer-Tee

 

Als nützlich erwiesen haben sich ebenso folgende Hilfsmassnahmen:

Haltung

  • Beim Stuhlgang haben sich in der Urzeit die Menschen im Wald in die Hocke begeben. Es gab zu dieser Zeit noch keinen Stuhl, auf den man sich gesetzt hat. Forscher fanden heraus, dass in dieser Körperhaltung die Geometrie (Biegung und Winkel) des Enddarms (Rektum) zum Becken die Schliessmuskeln entspannt und den Enddarm in der Entleerungsarbeit fördert.
  • Befindet man sich nun gerade auf einer in Mitteleuropa üblichen Toilette, kann man einen Hocker (20-30 cm hoch) davorstellen. Stellt man die Füsse darauf, beugt man so die Hüfte, dass die Oberschenkel seitlich auf den Bauch drücken. Damit erhöhen diese den Entleerungsdruck und optimieren den Rektumwinkel.

Bewegung des Oberkörpers
Zusätzlich begünstigt eine langsame Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Oberkörpers zum Becken und das Anhalten der Knie mit den Händen die Entleerung des Enddarms.

Bauchmassage
Hat der Darm sich der ersten Portion entledigt, folgen normalerweise noch einige weitere Darmbewegungen (peristaltische Wellen). Diese kann man mit einer gezielten Massage unterstützen. Dazu legt man beide Hände auf den Oberbauch links neben dem Magen. Man streicht mit leichtem Druck vom Nabel aus an den linken Rippenbogen. Eine leichte Seitwärtsbewegung des Oberkörpers nach rechts und links unterstützt den Darm dabei zusätzlich.

 

 

Bewegung


Überall hört oder liest man heutzutage, dass abwechslungsreiche Bewegung sinnvoll ist. Das stimmt. Das sogenannte Polarized Training hat nach neuen Untersuchungen den besten Einfluss auf die Sauerstoffversorgung der Organe.

Was ist Polarized Training?
Polarized bedeutet hier ein Hin- und Herwechseln zwischen zwei Polen. Extensiv und intensiv. Es handelt sich also um ein Konzept aus individuell zu bestimmenden Anteilen aus niedrigem Ausdauertraining einerseits und dazu einem kurzen Anteil Hochleistung (schnell und stark) andererseits.

Muskelsystem - Gesamtgleichgewicht und Vernetzung:
Einen weiteren wichtigen Aspekt im Gesamtgleichgewicht der Gesundheit bildet das Muskelsystem. Um Muskeln aufzubauen, benötigt man einen gewissen Anteil von Überlastung. Nur bei diesem Reiz entsteht das Wachstumssignal für Muskelzellen. Im Rahmen der F.X.-Balance-Kur sollte unbedingt ein wohldurchdachtes, gut konzipiertes Trainingsprogramm erstellt und durchgeführt werden. Nur dann treten die gewünschten regenerativen Effekte für die Gesundheit auf.

Parallele zum Muskelsystem
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) betrachtet den Menschen ebenso als ein verbundenes Ganzes. Mit besonderem Augenmerk auf energetische Verbindungen. Diese sind als Meridiane überliefert und beschrieben. Einfach ausgedrückt, sind Meridiane Körperbahnen für innere Energie. Diese sind in vielen Punkten und Linien fast deckungsgleich mit den Verläufen und Ansätzen der Muskelketten.

Leitungsbahnen
Leitungsbahnen sind sehr vielseitig und erfüllen verschiedene Aufgaben, die wiederum alle gegenseitig Einfluss aufeinander haben. Seien es die Muskeln, der Blutkreislauf, die Lymphe oder die energetischen Bahnen. Alle unterstützen bei optimaler Funktionalität die organischen und andere Funktionskreise. Entgiftung und Versorgung (z.B. Sauerstoff) spielen hier eine grosse Rolle.

Eine muskelenergetische Behandlung ist eine hervorragend geeignete Kombinationsmöglichkeit, um die Ziele des F.X.-Balance-Konzeptes zu unterstützen. Detaillierte Informationen hierzu erhalten Sie im F.X.-Balance Buch oder bei Ihrem persönlichen F.X.-Berater.

 

 

 

Kälte


Bevor wir näher auf den Effekt der Kälte auf unseren Körper eingehen, werfen wir für ein besseres Verständnis einen kurzen Blick auf unser Blutgefässsystem. Die meisten dieser Gefässe haben in ihrem Aufbau eine mehr oder weniger dicke Muskelschicht. Genauso wie alle anderen Muskeln werden sie stärker, wenn sie trainiert werden, und bauen ab, wenn sie nicht beansprucht werden.

Heutzutage ist unser Gefässsystem meistens weit weniger trainiert. Was im ersten Moment auch gar nicht so schlimm wäre, wenn es unabhängig vom restlichen Körper wäre. Wie wir aber wissen, sind die vielen verschiedenen Systeme sehr stark miteinander vernetzt. Das hat zur Konsequenz, dass wir in diesem Punkt sehr viel an Regulationsfähigkeit verloren haben.

Grundsätzlich kann dieses Training jeder zu Hause selbstständig durchführen. Einfach, indem man die Temperaturschwankungen, denen der Körper früher normalerweise ausgesetzt war (kalt duschen, Wind, Regen, etc.) simuliert.

 

Wichtig ist es hier, wie bei jedem gezieltem Training, dass man:

  • sich Gedanken über seinen aktuellen Gefäss-Trainingsstand macht
  • mit leichtem Training anfängt
  • das Training sanft und kontinuierlich steigert.

 

Das funktioniert ganz einfach indem man, zum Beispiel nach einer heissen oder warmen Dusche, die Temperatur immer kälter stellt, bis der Körper mit Gänsehaut reagiert oder zu frieren beginnt, und dann versucht, eine kurze Weile in der Kälte ruhig und tief zu atmen. Wer das regelmässig macht, merkt früher oder später, dass man immer länger und kälter duschen kann und die Kälte immer besser aushalten kann.

Insgesamt stabilisiert sich durch diese Kältereize nicht nur das Gefässsystem, sondern auch viele andere Systeme, z.B. das Immun- und das vegetative Nervensystem. Das Kältetraining bildet so einen wichtigen Knotenpunkt im Netzwerk der Regulationssysteme.

Im Kontext des F.X.-Balance-Konzepts ist es das Ziel, seinem Gefässsystem wieder eine gute Regulationsfähigkeit und den Zellen eine optimale Sauerstoffversorgung zu ermöglichen.

 

 

Vitalstoffe


Wie im F.X.Balance Buch beschrieben, benötigt die Elektronen-Balance täglich die Zufuhr von Elektronen in grossem Ausmass. Dies war in der Urzeit durch den Verzehr von reifem Obst und Gemüse sowie Blättern, Nüssen und Fisch automatisch gegeben.

Der heutige Mangel muss bei vielen Bevölkerungsgruppen (Sportlern, älteren Menschen, Schwangeren, chronisch Kranken, gestressten Menschen etc.) künstlich ergänzt werden. Hierzu sind spezielle Präparate verfügbar.

 

Was (fast) jeder braucht:

  • Vitamin C
  • Vitamin D

 

Mineralien
Wir empfehlen eine Bestimmung der essenziellen und toxischen Mineralien im Vollblut mit Hämatokrit-Korrektur. So bekommt man das gesamte Bild der Mineralversorgung vor Augen gestellt.

  • Selen (Dosis: 200 bis 600 μg täglich als Selenit).
  • Zink sollte immer erst gemessen werden, da manche Personen eine sehr gute Resorption haben und ohnedies schon hohe Spiegel aufweisen.
  • Kalzium- und Magnesiummangel (den die meisten Menschen aufweisen).

Omega-3
Die Menschen in den vom Meer abgelegenen Regionen essen durchschnittlich zu wenig Fisch und Meeresfrüchte. Daraus resultiert ein Mangel an Fisch- und Algen-Öl und den dort enthaltenen Omega- 3-Fettsäuren.

Hier gibt es zwei gangbare Wege:

  • Fisch essen und dann entgiften (z.B. mit Algen)
  • keinen Fisch essen und Omega-3 über Nahrungsergänzung zuführen.

Diese Beispiele sind nur ein kurzer Auszug aus dem grossen Thema Vitalstoffe.

 

Weitere Informationen

 


 

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